Am 10. Juni 2025 reichte der FSC eine Klageerweiterung beim Landgericht Hamburg ein. Damit verschärft der Zertifizierungsverein seine juristische Strategie erheblich.
Während sich die ursprüngliche Klage vor allem auf die angeblich unzulässige Nutzung des FSC-Logos konzentrierte, werden nun auch weitere kritische Äußerungen von Harms angegriffen.
Die Klageerweiterung zielt darauf ab, nicht nur die Markenfrage zu klären, sondern auch die inhaltliche Auseinandersetzung über die Glaubwürdigkeit des FSC-Systems zu unterbinden. Dadurch wird deutlich, dass es dem FSC nicht primär um den Schutz einer Marke geht, sondern darum, kritische Stimmen juristisch mundtot zu machen.
Für Beobachter erscheint diese Vorgehensweise als klassisches Beispiel einer strategischen Klage gegen öffentliche Beteiligung (sog. SLAPP-Klage), die darauf abzielt, unbequeme Diskussionen über Macht, Korruption und Greenwashing im FSC-System zu unterdrücken.
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