One thought on “Rückegassenabstände

    1. …… not at all. Will der Verfasser dieses Schwachsinns-Artikel etwa behaupten, dass mit 20 Meter-Rückegassen weniger Waldboden geschädigt wird, weil nur die Hälfte des Holzes über die Wege gezogen wird? Jeder der weiß welche Schäden die Befahrung mit einem Harvester im Waldboden unabhängig von der Beladung anrichtet, der weiß auch, dass jeder Quadratmeter Rückegassen ein Quadratmeter zerstörter Waldboden ist. Der 40 Meter-Abstand (hätte er in der Praxis überhaupt eine Relevanz) würde also die Fläche des geschädigten Waldbodens REDUZIEREN, und zwar um die Hälfte. Scheint als ob Forstleute den Artikel verfasst haben (Forst = Holzacker mit dem Greenwashing-Siegel “Wald”).

      1. interessanter Kommentar wahrscheinlich aus dem Klientel von Weltverbesserern , die dann in den Harvester Spuren Gelbbauchunken suchen und natürlich finden und just diese Spuren und Waldflächen unter Schutz stellen wollen. Keine Rede mehr von Bodenschäden durch Befahrung. Und höchstwahrscheinlich hat er sein Haus voll ökologisch mit Dachstuhl aus Fichtenholz, Türen, Fenstern und Treppen sowie die gesamte Möbeleinrichtung aus Holz gebaut und eingerichtet. Auch alles noch hergestellt aus einer schrecklichen Nadelbaumart, die er draußen verdammt. Diese Klientel paßt natürlich peinlichst darauf auf, daß alles verwendete Holz mit ihrem vermeintlichen Ökosiegel FSC versehen ist, um ihr Umweltgewissen zu beruhigen; nicht wissend bzw. wissen wollend, was ersatzweise im Ausland mit diesem Siegel angerichtet wird – Kahlschläge und Fahrspruren in Ausmaßen, die den Autor bei der gezeigten Reaktion wahrscheinlich ins Grab bringen würd. Vielleicht geht der Verfasser ja auch noch als Freizeit-Umweltpolizist – der deutschen liebster Beschäftigung – nach. Dann wünsch ich mal viel Spaß bei der Kröten und Unkensuche und vielleicht auch noch bei einer besinnlichen Recherche über die tats. wichtigen Dinge, die wir unseren Nachkommen hinterlassen nicht nur im schnuckeligen deutschen Ökoheim sondern v.a. auch in fernen betroffenen (Ur)Waldgebieten.
        Kleiner Tipp am Rande – google mal nach Karelien – und google mal nach, woher Dein FSC-Holz, Tetra-Pack ect. kommt – da wünsch ich jetzt schon viel Spaß u.v.a. Erfolg dabei.

        1. Alleine schon dass Sie hier den Ausdruck “Weltverbesserer” meinen benutzen zu müssen, zeigt, um was es ihnen und dieser Pseudo-Öko-Seite wirklich geht: um ihren Profil. Denn ihre Kritik an FSC ist ja nicht ganz uneigennützig, wenn der so gefakte Kunde dann zu Robinie anstatt dem Tropenholz aus Sekundärwäldern greift, rollt für sie der Rubel. Es ist ja schön, dass Sie sich um die borealen und tropischen Wäldern sorgen, weniger schön ist, dass Sie dafür unsere Wälder in Plantagen mit maschinell erntbaren Stangenbäumen umwandeln wollen. Ich will dagegen auch in Deutschland Wälder, die diesen Namen noch verdienen und nicht die Panzerübungsplätze, die so wünschenswert finden.

          1. Liebe Kommentatoren,

            wir freuen uns, dass ein so reger Austausch zur Problematik stattfindet, und dass sich hier Vertreter beider Lager zu Wort gemeldet haben.

            Sicherlich sind beide Seiten der Diskussion sehr emotionsgeladen und können die jeweilige Gegenseite nur schwer verstehen. Umso wichtiger finden wir es, diese Diskussionen zu führen und zu versuchen, sich in die Argumente der Gegenseite einzudenken.

            Dementsprechend möchten wir Sie darum bitten, einen freundlicheren, konstruktiveren Ton zu wählen wenn sie diese Diskussion weiter führen.

            Viele Grüße und
            Bleiben Sie kritisch.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *